Gewinnspiel-Regeln in Europa, Markt für Markt
Dieselbe Promotion kann in einem Markt Routine sein und im nächsten eine Genehmigung oder eine andere rechtliche Struktur erfordern. Dieser Überblick zeigt die wichtigsten Unterschiede bei Gewinnspielen, Sofortgewinnen und kaufgebundenen Promotions, zuletzt im August 2026 gegen Primärquellen geprüft, alle Angaben ohne Gewähr. Er dient der Orientierung und ist keine Rechtsberatung. Vor jedem Launch prüfen unabhängige, zugelassene Rechtsanwälte aus unserem Netzwerk die konkrete Mechanik und die Anforderungen des jeweiligen Marktes.
28 Märkte zusammengefasst, 12 mit vollem Profil. 41 abgedeckt.
28 zusammengefasst, 12 volle Profile, 41 abgedeckt
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- Alles auf dieser Seite: Stand: Mitte 2026, pro Kampagne vor dem Launch verifiziert.
Das sind alle 41 Märkte, in denen wir arbeiten: die 28 unten mit detaillierten Regeln, dazu 13 weitere in der zweiten Tabelle weiter unten.
| Markt | Kaufgebundenes Gewinnspiel | Genehmigung / Registrierung | Gewinnbesteuerung | Achtung |
|---|---|---|---|---|
| Polen | Als Promotions-Lotterie reguliert, außer bei Geschicklichkeitsmechanik oder wenn die Teilnahme wirklich keinen Kauf voraussetzt | Genehmigung der regionalen Steuerverwaltung (KAS); die Behörde hat gesetzlich zwei Monate Zeit, und die Teilnahmebedingungen brauchen ebenfalls eine Genehmigung | Pauschalsteuer oberhalb festgelegter Freigrenzen | Zum Antrag gehören eine Bankgarantie für die Gewinnauszahlung und eine Gebühr von 10 % des Preispools, mit gesetzlichem Mindestbetrag; wer ohne Genehmigung veranstaltet, zahlt das Fünffache der Genehmigungsgebühr und haftet zusätzlich strafrechtlich nach dem Finanzstrafgesetzbuch |
| Litauen | Erlaubt, auch kaufgebundene Ziehungen; ein Kauf zum Normalpreis gilt nicht als Einsatz, daher kein Gratis-Teilnahmeweg nötig | Keine Lotterielizenz für die kaufgebundene Werbe-Aktion. Echte losbasierte Lotterien brauchen eine: bei großen Lotterien von der Glücksspielaufsicht, bei kleinen von der Gemeinde | Die Lotteriesteuer trifft lizenzierte Lotterien, nicht die Werbe-Preisspiele. Preise bleiben bis 200 € je Quelle außerhalb der Einkommensteuer, sofern von derselben Quelle höchstens sechs pro Steuerjahr kommen; Sachpreise bis 100 € sind ohnehin keine Einkunft. Darüber ist der Preis beim Gewinner steuerpflichtig, und der Gewinner erklärt ihn selbst: Der Veranstalter behält nichts ein, er meldet die Zahlung in seiner Jahreserklärung | Eine Reform von 2024, in Kraft seit Juli 2025, verbietet Glücksspielwerbung. Gewöhnliche Marken-Gewinnspiele erfasst sie nicht, sie begrenzt aber, wie weit eine Aktion Glücksspiel-Bildsprache aufgreifen darf |
| Estland | Erlaubt ohne Gratis-Teilnahmeweg; kleine Aktionen genehmigungsfrei | Registrierung bei der Steuer- und Zollbehörde oberhalb einer Preispool-Schwelle | 22 % Glücksspielsteuer auf Preispools über 10.000 €; darunter werden die Preise beim Veranstalter als Zuwendung besteuert, 2026 mit 22/78, also 28,21 %. Unter der Schwelle zu bleiben spart die Registrierung, nicht die Steuer | Geschicklichkeitsspiele bleiben nur genehmigungsfrei, wenn der einzige Gewinn eine weitere Teilnahme ist |
| Deutschland | Erlaubt, auch kaufgebunden, unter der Transparenzpflicht des § 6 Abs. 1 Nr. 4 DDG und den Lauterkeitsregeln des UWG; kein Gratis-Teilnahmeweg erforderlich | Keine Genehmigung, keine Registrierung, kein Notar, solange für die Gewinnchance kein gesondertes Entgelt verlangt wird; gewöhnliches Porto oder Übermittlungskosten zum Normaltarif sind kein Einsatz, ein echtes Teilnahmeentgelt macht die Aktion zum erlaubnispflichtigen Glücksspiel nach dem GlüStV | Keine Gewinnsteuer; für Privatpersonen steuerfrei, sofern der Gewinner keine Gegenleistung an den Veranstalter erbringt und nicht berufsmäßig teilnimmt | Europas Markt mit dem höchsten Abmahnrisiko; unklare Bedingungen, schlecht strukturierte Marketing-Einwilligungen oder eine unmittelbare Kaufaufforderung an Kinder können Unterlassungsverfügungen mitten in der Kampagne auslösen |
| Frankreich | Werbe-Gewinnspiele (jeux-concours) erlaubt, auch kaufgebunden; zulässig, solange keine unlautere Geschäftspraktik. Der zwingende Gratisweg entfiel 2014 | Keine Genehmigung und keine Hinterlegung; die Hinterlegungspflicht wurde 2014 abgeschafft. Aufsicht durch die DGCCRF, dazu CNIL-Pflichten, der ARPP-Kodex als Selbstregulierung und die ANJ, falls eine Mechanik zum Glücksspiel wird | Keine Gewinnsteuer; Gewinne aus einem reinen Zufallsgewinnspiel sind für private Gewinner nicht steuerpflichtig | Transparenz über die Zufallsziehung; irreführende oder aggressive Praktiken kosten bis zu zwei Jahre Haft und 1,5 Mio. € für Unternehmen, erhöhbar auf 10 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes |
| Spanien | Erlaubt, auch kaufgebunden, ohne Gratis-Teilnahmeweg; die Ausnahme trägt nur, solange die Teilnahme keinen Aufpreis und keinen Sondertarif kostet | Keine Lizenz und keine Voranzeige an die DGOJ bei landesweitem Umfang; bei regionalem Umfang kann die autonome Gemeinschaft eine Voranzeige verlangen. Stattdessen fällt eine Glücksspiel-Aktivitätssteuer an | Quellensteuer oberhalb einer Schwelle; bei Sachpreisen zahlt der Veranstalter eine Vorauszahlung von 19 %, bemessen auf seinen Einkaufswert zuzüglich 20 % und erst ab 300 € fällig, und darf sie überwälzen, wenn die Bedingungen das vorsehen | Die Abgabe auf Gewinnspiele beträgt 10 % des Marktwerts der ausgelobten Preise. Auf staatlicher Ebene wird sie quartalsweise selbst veranlagt, im Monat nach Quartalsende, oder binnen 30 Tagen ab Beginn; bei regionalem Umfang gelten Formular und Frist der autonomen Gemeinschaft |
| Italien | Preisausschreiben laufen unter DPR 430/2001, einem der anspruchsvollsten Regime Europas; kaufgebundene Mechaniken sind üblich, aber vollständig reguliert | Vorabmeldung beim Ministerium (MIMIT) mindestens 15 Tage vor dem Start; Bankgarantie über 100 % des Netto-Preiswerts, bei Nicht-Zufallsmechaniken 20 %; Ziehung und auch der Instant-Win-Algorithmus vorab vor Notar oder Handelskammer-Beamtem zu validieren | 25 % Quellensteuer auf den Handelswert netto IVA, getragen vom Veranstalter; die IVA auf Warenpreise ist nicht abzugsfähig, und eine Ersatzsteuer von 20 % greift, wo der Preis außerhalb der IVA liegt, etwa bei Gutscheinen und Reisen | Barpreise verboten; Daten auf Servern in Italien; Veranstalter ohne italienische Niederlassung handeln über einen italienischen Vertreter, für Nicht-EU-Veranstalter ist ein Steuervertreter zwingend |
| Großbritannien | Ein Kauf zum Normalpreis ist keine Teilnahmezahlung, ein kaufgebundenes Gewinnspiel ist damit bereits ein zulässiger free draw; ein entgeltliches Zufallsspiel wäre eine illegale Lotterie | Keine Lizenz: Der Gambling Act 2005 nimmt free draws und echte Geschicklichkeitswettbewerbe aus der Erlaubnispflicht heraus. Der CAP Code regelt, wie die Aktion beworben und durchgeführt wird | Gewinne für Privatpersonen in der Regel steuerfrei; die umsatzsteuerliche Behandlung von Sachpreisen liegt beim Veranstalter und wird je Kampagne geklärt | Im November 2025 hat das DCMS einen freiwilligen Kodex für Gewinnspiel-Anbieter veröffentlicht; die Einhaltung wird seit Mai 2026 erwartet, ein Gesetz ist nicht gefolgt. Nordirland folgt einer eigenen Verordnung von 1985, die 2022 geändert wurde und den Kauf zum Normalpreis nun ebenso behandelt wie Großbritannien |
| Irland | Kaufgebunden und lizenzfrei bis 2.500 € Gesamtpreiswert; von 2.501 bis 5.000 € braucht es ein Permit des Garda-Superintendenten; darüber nur eine Lizenz des District Court, die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke gibt | Keine bei der 2.500-€-Ausnahme; bis 5.000 € ein Permit des Garda-Superintendenten, darüber eine Lizenz des District Court, beide mindestens 60 Tage vorher zu beantragen | Gewinne sind bei privaten Gewinnern in der Regel keine steuerpflichtigen Einkünfte; die umsatzsteuerliche Behandlung von Sachpreisen liegt beim Veranstalter, hochwertige Preise werden mit irischer Steuerberatung geklärt | Über 5.000 € kann eine Marke die Lizenz nicht bekommen; die Mechanik muss also unter der Schwelle bleiben, auf Geschicklichkeit setzen oder einen Gratisweg bieten. Der Gambling Regulation Act 2024 ist seit Februar 2026 teilweise in Kraft; der Lotterieteil ist noch nicht operativ, Werbegewinnspiele laufen weiter unter dem Gesetz von 1956 |
| Belgien | Reine Zufallsziehungen sind eine verbotene Lotterie, auch wenn die Teilnahme kostenlos ist; ein echtes Geschicklichkeitselement ist der Weg | Keine allgemeine Lizenz für Werbewettbewerbe. Das Verbot steht im Lotteriegesetz von 1851 und im Strafgesetzbuch, nicht im Glücksspielgesetz von 1999 | Keine eigene Preisabgabe; die Einordnung wird je Kampagne bestätigt | Ein Gratisweg hilft hier nicht; die Geschicklichkeitsfrage muss echt schwierig sein |
| Bulgarien | Eine einsatzfreie Werbeaktion liegt ganz außerhalb des Glücksspielgesetzes | Keine: eine einsatzfreie Aktion liegt ganz außerhalb des Glücksspielgesetzes. Die Aufsicht führt seit der Auflösung der Kommission 2020 die Nationale Agentur für Einnahmen | 10 % Endsteuer, einbehalten und erklärt vom Veranstalter; die Freigrenze für geringwertige Preise, seit der Euro-Einführung am 1. Januar 2026 rund 51 €, gilt nur für Sachpreise, Geldpreise sind ab dem ersten Cent steuerpflichtig | Das Wettbewerbsrecht verbietet einen Verkauf, bei dem die Zugabe von einer Ziehung, vom Sammeln von Kupons oder vom Lösen einer Aufgabe abhängt, wenn der Preiswert den Warenpreis erheblich übersteigt. Feste Grenzwerte nennt das Gesetz nicht; die Wettbewerbsbehörde entscheidet im Einzelfall |
| Dänemark | Ein Kauf zum Normalpreis ist kein Einsatz; eine kaufgebundene Ziehung braucht daher weder Lizenz noch Geschicklichkeitselement noch Gratisweg | Keine Lizenz, aber der Veranstalter registriert sich vor Spielbeginn bei der dänischen Steuerbehörde, sobald Preise über 200 DKK in bar oder 750 DKK Handelswert ausgelobt werden | 17,5 % Gewinnabgabe auf den Teil über 200 DKK in bar bzw. 750 DKK Handelswert bei Sachpreisen, einbehalten und binnen 15 Tagen abgeführt vom Veranstalter | Die Abgabe trifft jedes einsatzfreie öffentliche Gewinnspiel, die kaufgebundene Ziehung eingeschlossen. Ein echter Geschicklichkeitswettbewerb fällt heraus, dafür ist der Preis dann beim Gewinner steuerpflichtiges Einkommen |
| Finnland | Kaufgebundene Werbe-Gewinnspiele sind zulässig, solange das Produkt für Teilnehmer nicht mehr kostet als für andere Kunden; kostet es mehr, fällt die Aktion unter das Lotteriegesetz | Keine Genehmigung. Aufsicht führt der Verbraucherombudsmann. Ein Unternehmen kann keine Lotterielizenz bekommen, die Mechanik muss also außerhalb des Lotteriegesetzes bleiben | Der Veranstalter zahlt 30 % Lotteriesteuer auf den gesamten Gewinnwert, anzumelden und zu zahlen bis zum 12. des übernächsten Monats; unter 50 € Steuer im Monat fällt nichts an. Für Gewinner steuerfrei | Ein Geschicklichkeitswettbewerb vermeidet die Lotteriesteuer, macht den Preis aber beim Gewinner steuerpflichtig; Kinder dürfen mit kaufgebundenen Aktionen nicht angesprochen werden |
| Kroatien | Preis-Gewinnspiele (nagradna igra); der Preisfonds besteht aus Waren oder Leistungen, Barpreise sind nicht zulässig | Genehmigung des Finanzministeriums über das System ePorezna, mindestens 15 Tage vor Beginn, dazu 5 % des Preisfonds an das Kroatische Rote Kreuz; die veröffentlichten Regeln müssen die Genehmigung nennen | Für den Gewinner steuerfrei: Preise aus einem genehmigten Gewinnspiel gelten nicht als Einkommen | Keine Geldpreise, und der Preisfonds ist auf 132.722,81 € je Gewinnspiel zu Marktpreisen gedeckelt |
| Lettland | Waren- und Werbelotterien zulässig | Genehmigung des Staatlichen Einnahmendienstes, der die Glücksspielaufsicht im April 2026 übernommen hat; die Staatsgebühr beträgt 25 % des Gewinnfonds, der Antrag läuft zwei Monate vorher oder im Eilverfahren ab 15 Tagen vorher mit 25 % plus 47 € | Für den Gewinner steuerfrei: Preise aus einer ordnungsgemäß genehmigten Waren- und Dienstleistungslotterie sind von der Einkommensteuer befreit | Genehmigung und Gebühr fallen an |
| Malta | Werbe-Gewinnspiele sind mit einem MGA-Permit zulässig, gedeckelt auf 50.000 € je Aktion, 100.000 € je Monat und 500.000 € je Jahr | Ein MGA-Permit ist erforderlich, zu beantragen mindestens 10 Tage vor Beginn; die Gebühr ist der höhere Betrag aus 25 € und 0,5 % des Gesamtpreiswerts. De-minimis-Spiele mit Einsatz bis 1 € und Preis bis 100 € sind ausgenommen | Je Kampagne mit maltesischer Steuerberatung geklärt. Zum 1. Oktober 2026 wird die Mehrwertsteuerbefreiung für Glücksspiel enger, low-risk games und damit auch Trade-Promotion-Spiele bleiben aber befreit | Permit-Erfordernis prüfen |
| Niederlande | Kaufgebundene Teilnahme ist nach dem Verhaltenskodex zulässig, bis 100.000 € Preiswert. Verboten sind ein Teilnahmeentgelt und ein Preisaufschlag: Das Produkt mit Gewinnspiel darf nicht mehr kosten als dasselbe Produkt ohne, und die Kommunikationskosten liegen bei höchstens 0,45 € je Teilnahme | Keine Lizenz, aber ein Verhaltenskodex: Aktionen mit einem Preispool unter 4.500 EUR mehrfach im Jahr, größere höchstens einmal jährlich je Produkt und mit höchstens 20 Ziehungen, gedeckelt bei 100.000 EUR | Kansspelbelasting auf Preise über 449 €, seit 1. Januar 2026 mit 37,8 %, vom Veranstalter abzuführen | Grenzen des Kodex einhalten: Wer sie überschreitet, bietet ein unerlaubtes Glücksspiel nach dem Glücksspielgesetz an, das die Kansspelautoriteit verfolgt |
| Norwegen | Ein Kauf zum gewöhnlichen Preis ist kein Einsatz im Sinne des Pengespilloven; eine kaufgebundene Ziehung ist damit kein Glücksspiel und braucht keinen Gratisweg | Keine, solange kein Einsatz verlangt wird. Erlaubnisse für Lotterien, Bingo und Poker gehen nur an humanitäre oder gemeinnützige Organisationen, kommerzielles Glücksspiel ist dem staatlichen Monopol vorbehalten; ein Unternehmen kann keine bekommen | Der Gewinner versteuert Zufallsgewinne über 10.000 NOK mit 22 % des Marktwerts; die Schwelle gilt alles oder nichts, oberhalb ist der ganze Gewinn steuerpflichtig. Echte Geschicklichkeitspreise außerhalb des Berufs des Gewinners können steuerfrei sein | Jede Zahlung über den gewöhnlichen Preis hinaus, etwa eine Mehrwert-SMS, ist ein Einsatz. Teilnahmebedingungen müssen klar und leicht zugänglich sein und über eine etwaige Altersgrenze informieren; Norwegisch ist Marktpraxis |
| Österreich | Kaufgebundene Ziehungen sind zulässig; der normale Kaufpreis ist kein Einsatz. Zum Glücksspiel wird es erst, wenn die Teilnahme extra kostet oder über Mehrwertnummern läuft | Keine, aber eine Jahresabrechnung ist einzureichen. Die Abgabe von 5 % nach § 58 Abs. 3 GSpG trifft Gewinnspiele ohne Einsatz, und dazu zählt die kaufgebundene Ziehung zum üblichen Preis | 5 % auf den in Aussicht gestellten Gewinnwert, zahlbar vom Veranstalter, anzumelden bis 20. Jänner für das Vorjahr; nichts fällt an, solange die Abgabe selbst im Kalenderjahr unter 500 € bleibt, was Preisen im Wert von bis zu 10.000 € entspricht | Die 5 % ins Budget; ein Aufpreis oder eine Mehrwertnummer führt nicht aus der Abgabe heraus, sondern aus § 58 Abs. 3 ins Monopol |
| Portugal | Werbe-Verlosungen (sorteios) zulässig | Genehmigung der Gemeinde vor dem Start, mit den Teilnahmebedingungen, einer Bankgarantie für die Preise in der von der Gemeinde festgelegten Höhe und Form und einer Gebühr; üblich sind 30 Arbeitstage Vorlauf | Stempelsteuer von 35 % auf den Bruttowert der Preise, 45 % bei Sachpreisen, zu zahlen vom Veranstalter | Keine Geldpreise, und die Aktion läuft höchstens ein Jahr |
| Rumänien | Werbekampagnen (campanie promoțională); außerhalb des Glücksspielrechts, solange weder eine Teilnahmegebühr noch eine Mehrausgabe über den normalen Produktpreis hinaus verlangt wird | Die Teilnahmebedingungen müssen vor dem Start notariell beurkundet und in Kopie beim Ministerium eingereicht werden; ein Aviz-Verfahren der ONJN gibt es für Werbegewinnspiele nicht | 10 % Quellensteuer auf den Teil jedes Preises über 600 Lei, abzuführen vom Veranstalter | Verlangt die Mechanik einen echten Einsatz, ist es Glücksspiel nach einem anderen Gesetz und braucht die volle Lizenz, keine Stellungnahme |
| Schweden | Ohne Lizenz zulässig, wenn der Kaufpreis durch die Ziehung nicht beeinflusst wird und die Aktion eine zeitlich begrenzte Werbemaßnahme ist (Spelinspektionen, April 2025) | Keine bei Gratisweg, Geschicklichkeitswettbewerb oder preisneutraler kaufgebundener Ziehung. Lotterielizenzen sind gemeinnützigen Zwecken vorbehalten, ein Unternehmen bekommt keine | Zufallsgewinne sind für den Gewinner steuerfrei; Preise aus Geschicklichkeitswettbewerben sind über 1.800 SEK steuerpflichtig und immer, wenn sie in bar ausgezahlt werden | Ein Einsatz oder ein an die Teilnahme gekoppelter Preisaufschlag macht die Ziehung zur Lotterie, für die kein Unternehmen eine Lizenz bekommen kann |
| Schweiz | Kurzzeitige Verkaufsförderungsspiele sind vom Geldspielgesetz ausgenommen (Art. 1 Abs. 2 lit. d BGS, seit 2019), wenn die Teilnahme nur über Kauf zu marktkonformen Preisen läuft; kein Gratisweg nötig | Keine Bewilligung bei erfüllter Ausnahme | Gewinne unterliegen der Verrechnungssteuer, sobald ein einzelner Gewinn die Freigrenze übersteigt, für Gewinne ab 1. Januar 2026 CHF 1'100; das gilt auch für Sachgewinne, für die der Veranstalter das Meldeverfahren nutzt | Kein Freipass: Lauterkeitsrecht (UWG) bleibt zu beachten; gilt für kurze Aktionen |
| Serbien | Preis-Gewinnspiele (nagradna igra) | Genehmigung der Glücksspielverwaltung mindestens 30 Tage vorher; die Gebühr beträgt 25 % des Preisfonds, und die Regeln erscheinen mindestens 8 Tage vor Beginn in einer landesweiten Tageszeitung | 20 % auf den Teil eines Gewinns über 147.757 RSD, einbehalten vom Veranstalter; der Betrag wird jeden Februar neu angepasst | Geldpreise sind verboten und ein Sachgewinn darf nicht in Geld getauscht werden, Cashback kann also nicht Teil des Gewinnfonds sein; Serbien wurde 2025 in den geografischen SEPA-Raum aufgenommen, seit Mai 2026 sind die Verfahren mit den ersten angeschlossenen Banken operativ |
| Slowakei | Verbraucherwettbewerb (propagačná súťaž): eine Kaufaktion zum Normalpreis ist kein Glücksspiel | Im Regelfall keine Meldung oder Registrierung; Transparenz- und Informationspflichten folgen aus dem Verbraucherschutzrecht und den Regeln über unlautere Geschäftspraktiken | Steuerfrei bis 350 € je Preis; darüber 19 % Quellensteuer auf den übersteigenden Teil bei Geldgewinnen. Sachgewinne erklärt der Gewinner selbst, auf sie fällt zusätzlich die Krankenversicherungsabgabe an, seit 1. Januar 2026 16 %; auf quellenbesteuerte Geldgewinne nicht | Ausgeschriebene Preise müssen auch vergeben werden, sonst unlautere Praktik |
| Slowenien | Preisspiele (nagradna igra): ohne Einsatz kein Glücksspiel im Sinne des Gaming Act | Keine Glücksspielgenehmigung, solange kein Einsatz verlangt wird | Bis 42 € nichts; darüber 25 % Einkommensteuer-Vorauszahlung auf den gesamten Gewinn, bei Sachpreisen auf den mit 1,33333 hochgerechneten Marktwert | Ob der Normalkauf als Einsatz gilt, pro Mechanik bestätigen |
| Tschechien | Verbraucherwettbewerbe (spotřebitelská soutěž): Kauf zum Normalpreis gilt nicht als Einsatz (Glücksspielgesetz 186/2016), daher kaufgebundener Zufall zulässig; Glücksspiel nur bei Zusatz-Einsatz über den Normalpreis | Keine, solange kein Glücksspiel | Steuerfrei bis 50.000 CZK je Preis; darüber trägt der gesamte Gewinn 15 % Quellensteuer, die der Veranstalter einbehält | Regeln gegenüber altem Loteriegesetz gelockert; kein Gratisweg nötig |
| Ungarn | Werbegewinnspiele (nyereményjáték) | Seit 1.1.2023 außerhalb des Glücksspielgesetzes: keine Meldung, Registrierung oder Notar; eine Lizenz (SZTFH) ist nur nötig, wenn das Spiel als Glücksspiel gilt (Einsatz + Preis + Zufall) | Bei Sachpreisen ist die Bemessungsgrundlage der 1,18-fache Marktwert, darauf 15 % Einkommensteuer und 13 % Sozialbeitrag, also rund ein Drittel des Werts, getragen vom Veranstalter | Seit 2023 liegen Werbe-Gewinnspiele außerhalb des Glücksspielgesetzes; zuständig sind die Wettbewerbs- und die Verbraucherschutzbehörde, nicht die Glücksspielaufsicht |
Stand: Mitte 2026. Regeln und Schwellenwerte ändern sich; die Details werden pro Kampagne vor dem Launch von zugelassenen Rechtsanwälten vor Ort bestätigt.
Polen: Braucht ein Gewinnspiel mit Kaufbedingung eine Genehmigung?
Glück plus Kauf ergibt eine lizenzpflichtige Lotterie
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Polens Glücksspielgesetz behandelt jede Promotion, die einen Zufallsausgang mit einer Kaufbedingung kombiniert, als Promotionslotterie mit vorheriger Genehmigungspflicht bei der regionalen Steuerverwaltung. Ein nicht genehmigter Betrieb kann empfindliche Strafen nach sich ziehen. Außerhalb dieses Rahmens bleiben Promotions mit Geschicklichkeitsmechaniken oder solche, bei denen die Teilnahme wirklich keinen Kauf voraussetzt: Ein Gratisweg neben einem Kaufweg nimmt die Genehmigungspflicht nicht verlässlich. Gewinne oberhalb festgelegter Freigrenzen unterliegen einer Pauschalsteuer, die der Veranstalter einbehält und abführt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind öffentlich. Nicht öffentlich ist die Reihenfolge, die das Anmeldefenster im Kampagnenzeitplan einhält, statt ihn zu sprengen – und genau das übernehmen wir. Stand: Mitte 2026.
Litauen: Wann gilt eine Promotion als Lotterie?
Ein Kauf zum Normalpreis ist kein Einsatz
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Der Kauf des Produkts zum Normalpreis gilt nicht als Einsatz, daher ist eine kaufgebundene Zufalls-Ziehung ohne Gratis-Teilnahmeweg zulässig. Echte losbasierte Lotterien brauchen eine Lizenz, bei großen von der Glücksspielaufsicht, bei kleinen von der Gemeinde. Moderate Promotion-Preise bleiben bis zu einer festgelegten Grenze je Quelle außerhalb der Einkommensteuer; darüber ist der Preis beim Gewinner steuerpflichtig, und der Gewinner erklärt ihn selbst, statt dass der Veranstalter einbehält. Eine Reform von 2024, in Kraft seit Juli 2025, verbietet Glücksspielwerbung; gewöhnliche Marken-Gewinnspiele erfasst sie nicht, Mechanik und Bedingungen werden aber an dieser Grenze ausgerichtet. Stand: Mitte 2026.
Estland: Welche Gewinnspiele müssen registriert werden?
Klein bleibt einfach, mit Absicht
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Estland trennt kommerzielle Lotterien nach dem Wert des Preispools: Unterhalb einer festgelegten Schwelle greifen die Registrierungspflichten des Glücksspielgesetzes nicht; darüber wird die Lotterie vor dem Start bei der Steuer- und Zollbehörde registriert, und auf den Preispool fällt Glücksspielsteuer an. Unter der Schwelle zu bleiben spart die Registrierung, nicht die Steuer: Darunter werden die Preise beim Veranstalter als Zuwendung besteuert, 2026 zu einem Satz oberhalb der Glücksspielsteuer. Estland bleibt einer der berechenbareren Märkte, solange die Schwellenwerte eingehalten und die Teilnahmebedingungen in estnischer Sprache veröffentlicht werden. Die genauen Werte und die Frage, auf welcher Seite der Schwelle eine Aktion liegen sollte, klären wir vor jedem Start mit den zugelassenen Anwälten unseres Netzwerks. Stand: Mitte 2026.
Deutschland: Braucht ein Gewinnspiel vor dem Start eine Genehmigung?
Vorher prüft niemand, hinterher prüfen die Wettbewerber
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Keine Genehmigung, keine Registrierung, kein Notar, und kaufgebundene Gewinnspiele sind erlaubt. Damit wirkt Deutschland zunächst wie einer der einfachsten Märkte dieser Seite. Richtiger ist: Deutschland ist einer der unnachsichtigsten Märkte. Weil vor dem Launch niemand prüft, können Fehler im Nachhinein als Rechtsstreit oder wettbewerbsrechtliche Beanstandung auftreten. Unklare Teilnahmebedingungen, Transparenzlücken oder schlecht strukturierte Marketing-Einwilligungen können Unterlassungsverfügungen mitten in der laufenden Kampagne auslösen. Der Schutz ist Handwerk: präzise Teilnahmebedingungen, eine saubere Einwilligungsarchitektur, ein bezeugtes und dokumentiertes Ziehungsprotokoll und, wo Minderjährige zum Publikum gehören, Sorgfalt beim Verbot der unmittelbaren Kaufaufforderung an Kinder. Hier ist die Dokumentation keine Anmeldung, sondern die Verteidigung. Stand: Mitte 2026.
Frankreich: Sind Gewinnspiele mit Kaufbedingung erlaubt?
Zulässig, solange es keine unlautere Praktik ist
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Seit der Reform von 2014 sind Werbe-Gewinnspiele (loteries publicitaires / jeux-concours) erlaubt und dürfen auf Käufer beschränkt sein; sie sind zulässig, solange sie keine unlautere Geschäftspraktik (pratique commerciale déloyale) darstellen. Der frühere zwingende Gratisweg ist nicht mehr die Regel. Entscheidend ist der Lauterkeitstest: Transparenz über die Zufallsmechanik, keine irreführenden oder aggressiven Praktiken, mit bis zu zwei Jahren Haft und 1,5 Mio. Euro für Unternehmen, wenn eine Praktik irreführend oder aggressiv ist. Die DGCCRF überwacht die Werbepraxis, CNIL den Datenteil, ARPP die Werbung. Das Glücksspielrecht des Code de la sécurité intérieure bleibt im Hintergrund, greift aber, sobald die Teilnahme ein nicht erstattetes finanzielles Opfer verlangt oder die Ziehung nicht mehr Nebensache zum Warenabsatz ist. Stand: Mitte 2026.
Spanien: Was muss angemeldet werden, und wer zahlt die Gewinnsteuer?
Keine Genehmigung, aber das Finanzamt kassiert zweimal
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Werbliche Gewinnspiele sind ausdrücklich vom Lizenzregime ausgenommen: keine Lizenz, keine Genehmigung, keine Vorab-Meldung an die DGOJ. Der Preis dieser Freiheit ist fiskalischer Natur und fällt an zwei Stellen an: eine Glücksspiel-Aktivitätssteuer auf den Marktwert der Preise, die der Veranstalter im Wege der Selbstveranlagung abführt, sowie eine Quellensteuer auf höherwertige Gewinne, deren Belastung bei Sachpreisen letztlich der Veranstalter trägt. Die Marktpraxis ergänzt Notarschritte rund um die rechtlichen Grundlagen und die Ziehung. Die DGOJ wacht über die Glücksspielgrenze, die AEPD über die Datenseite. Die genauen Sätze, Fristen und die Berechnung der Belastung bei Sachpreisen modellieren wir je Kampagne und lassen sie vor Ort bestätigen, denn Staat und autonome Gemeinschaften arbeiten mit unterschiedlichen Formularen und Fristen. Stand: Mitte 2026.
Italien: Was verlangt eine italienische Promotion?
Angemeldet, garantiert, gezogen vor dem Beamten
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Gewinnspiele unterliegen dem DPR 430/2001, dem anspruchsvollsten Rechtsrahmen dieser Seite: Die Kampagne wird vor dem Launch beim Ministerium angemeldet, eine Bankgarantie über den vollen Preiswert wird hinterlegt, und die Ziehung findet in Italien vor einem Notar oder einem Handelskammer-Beamten statt. Barpreise sind verboten. Teilnahmedaten werden auf Servern in Italien gespeichert oder dorthin gespiegelt, und nicht abgeholte Preise gehen an wohltätige Organisationen. Veranstalter ohne italienische Niederlassung arbeiten über einen italienischen Vertreter, für Nicht-EU-Veranstalter ist ein Steuervertreter zwingend. Die Gesamtsteuerlast ist hoch, aber vollständig planbar, und genau das ist der Punkt. Anmeldereihenfolge, Zeitpunkt der Garantie und Mandatsstruktur machen aus „schwer“ ein „erledigt“. Stand: Mitte 2026.
Großbritannien: Braucht eine Promotion eine Lizenz?
Der Gambling Act nimmt es aus der Erlaubnispflicht
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Glücksspiele mit bezahlter Teilnahme sind ohne Gambling-Commission-Lizenz illegale Lotterien; ein Kauf zum Normalpreis, ein Gratis-Teilnahmeweg oder eine Geschicklichkeitsmechanik hält eine Aktion nach Schedule 2 des Gambling Act 2005 außerhalb der Erlaubnispflicht. Das leistet der Gambling Act, nicht der CAP Code: Der Code regelt, wie die Aktion beworben und durchgeführt wird, mit veröffentlichten Bedingungen, prüfbaren Ziehungen und #Ad-Kennzeichnung. Gewinne sind für Privatpersonen in der Regel steuerfrei; die umsatzsteuerliche Behandlung von Sachpreisen liegt beim Veranstalter und wird je Kampagne geklärt. Im November 2025 hat das DCMS einen freiwilligen Kodex für Gewinnspiel-Anbieter veröffentlicht, dessen Einhaltung seit Mai 2026 erwartet wird; ein Gesetz ist nicht gefolgt. Stand: Mitte 2026.
Irland: Welche Regeln gelten für Gewinnspiele?
Seit 2019 vereinfacht, Verschärfung in Sicht
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Der Gaming and Lotteries (Amendment) Act 2019 vereinfachte kleinere Marketingkampagnen: Eine kaufgebundene Ziehung braucht keinen Gratis-Teilnahmeweg, solange der Gesamtpreiswert bei höchstens 2.500 Euro liegt und der Kauf die einzige Ausgabe ist. Darüber reicht ein Permit des Garda-Superintendenten bis 5.000 Euro, jenseits davon greift eine Lizenz des District Court, die es nur für gemeinnützige Zwecke gibt. Gewinne sind bei privaten Gewinnern in der Regel keine steuerpflichtigen Einkünfte; die umsatzsteuerliche Behandlung von Sachpreisen liegt beim Veranstalter. Der Gambling Regulation Act 2024 ist seit Februar 2026 teilweise in Kraft, sein Lotterieteil aber noch nicht operativ, Werbegewinnspiele laufen also weiter unter dem Gesetz von 1956. Lizenzpflichten für Online-Zufallsmechaniken kommen, was für fortlaufende Formate zählt. Stand: Mitte 2026.
Schweiz: Wann fällt eine Promotion aus dem Glücksspielrecht?
Reine Kauf-Promotions liegen außerhalb des Geldspielrechts
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Seit 2019 nimmt das Geldspielgesetz (BGS) kurzzeitige Verkaufsförderungsspiele ausdrücklich aus, wenn die Teilnahme nur über den Kauf einer Ware oder Dienstleistung zu marktkonformen Preisen erfolgt und keine Gefahr exzessiven Geldspiels besteht (Art. 1 Abs. 2 lit. d). Ein Gratisweg ist nicht nötig, das kehrt die alte Rechtslage vor 2019 um. Die Ausnahme ist kein Freipass: Das Lauterkeitsrecht (UWG) bleibt zu beachten, und sie gilt für kurze Aktionen. Zudem unterliegen Gewinne der Verrechnungssteuer, sobald ein einzelner Gewinn die Freigrenze übersteigt. Ob eine Mechanik in die Ausnahme fällt, bestätigen vor dem Launch die zugelassenen Anwälte unseres Netzwerks, und wir bauen die Mechanik um deren Einschätzung herum. Stand: Mitte 2026.
Niederlande: Was verlangt der niederländische Verhaltenskodex?
Ein Kodex, keine Lizenz, setzt die Grenzen
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Werbe-Gewinnspiele sind nach dem Gedragscode Promotionele Kansspelen zulässig, einem Verhaltenskodex statt einer Lizenzpflicht, der begrenzt, wie oft und wie hoch dotiert sie laufen dürfen. Die kaufgebundene Teilnahme ist ausdrücklich erlaubt; was der Kodex verbietet, ist ein Teilnahmeentgelt oder ein Preisaufschlag, das Produkt mit Gewinnspiel darf also nicht mehr kosten als dasselbe ohne. Kansspelbelasting fällt auf Preise über einer Freigrenze an und wird vom Veranstalter abgeführt. Wer den Kodex verlässt, bietet ein unerlaubtes Glücksspiel an, deshalb werden Häufigkeit, Wert und Preisneutralität vor dem Launch geprüft. Stand: Mitte 2026.
Schweden: Braucht eine Promotion eine Lizenz der Spelinspektionen?
Drei Wege bleiben ohne Lizenz
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Lotterien brauchen eine Lizenz der Spelinspektionen, aber drei Wege bleiben außerhalb dieses Rahmens: ein Gratis-Teilnahmeweg, ein echter Geschicklichkeitswettbewerb (pristävling) und, seit der veröffentlichten Stellungnahme der Spelinspektionen von April 2025, eine kaufgebundene Ziehung, bei der die Ziehung den Produktpreis nicht beeinflusst und die Aktion eine zeitlich begrenzte Werbemaßnahme ist. Für eine kaufgebundene Ziehung ist die entscheidende Frage deshalb nicht Geschicklichkeit gegen Zufall, sondern ob ein Einsatz geleistet wurde. Welchen Weg eine Kampagne geht, klären wir vor dem Launch mit den zugelassenen Anwälten unseres Netzwerks und bauen die Mechanik um deren Einschätzung herum. Stand: Mitte 2026.
Diese Seite ist die Landkarte. FIBRE® macht daraus operative Realität.
In FIBRE® wird dieses Marktwissen zur FIBRE Guarantee: Bedingungen pro Markt von den unabhängigen, zugelassenen Rechtsanwälten unseres Netzwerks erstellt, Anmeldungen eingereicht, steuerliche Anforderungen und Pflichten der Gewinner vor dem Launch organisiert. Nach unserem Kenntnisstand wurde seit 2016 keine von uns koordinierte Kampagne von einer Behörde oder einem Gericht untersagt. Fragen Sie uns nach Ihrer Marktliste.
Zwei Festlegungen, die in jedem Markt gelten
Beide folgen nicht aus der Tabelle oben. Es sind Entscheidungen, die wir einmal treffen und in allen 41 Märkten durchhalten, weil sonst jede Kampagne eine eigene Antwort bräuchte.
18 Jahre, auch wo ein Markt 16 zuließe
Mehrere Märkte kennen für Werbegewinnspiele gar kein gesetzliches Mindestalter, einige würden 16 akzeptieren. In mehreren Märkten wirkt die Altersgrenze des Glücksspielgesetzes gar nicht auf Werbegewinnspiele durch, Minderjährige dürften also teilnehmen, solange die Teilnahmebedingungen nichts anderes sagen. Wir setzen in allen Märkten 18 Jahre an, das Alter der Volljährigkeit, und schreiben es in die Teilnahmebedingungen. Damit entfällt die Frage nach der Zustimmung der Eltern, die Marketing-Einwilligung bleibt DSGVO-sauber, und die gesonderten Regeln zur Werbung gegenüber Kindern greifen nicht.
Teilnahmebedingungen in der Sprache des Marktes
Die Teilnahmebedingungen werden in der Sprache des Marktes erstellt, in dem die Aktion läuft. In einigen Märkten ist das eine Vorgabe und nicht Geschmackssache, darunter Estland und Rumänien; anderswo ist es Marktpraxis, die wir vor Ort bestätigen. Zwei Märkte brauchen mehr als eine Sprache: In Belgien richtet sich die Sprache nach dem Sprachgebiet, also Niederländisch in Flandern, Französisch in Wallonien und beides in Brüssel; für die Schweiz liefern wir Deutsch und Französisch als Standard, dazu Italienisch für das Tessin.
Häufige Fragen zu Gewinnspielen in Europa
Welche europäischen Märkte verlangen einen Gratis-Teilnahmeweg für Gewinnspiele?
Das ist die Ausnahme, nicht die Regel. In weiten Teilen Europas ist eine kaufgebundene Zufalls-Ziehung ohne Gratis-Teilnahmeweg zulässig. Ein echter Gratis-Teilnahmeweg oder ein Geschicklichkeitselement ist in Belgien nötig, wo auch die kostenlose Ziehung eine verbotene Lotterie ist, und in Luxemburg Marktpraxis, weil die Gesetzeslage dort ungeklärt ist. Dänemark, Norwegen, Schweden und Österreich verlangen keinen, solange der Kaufpreis durch die Ziehung nicht beeinflusst wird, und manche Märkte verlangen stattdessen eine Genehmigung. Die marktspezifische Einordnung steht in der Tabelle oben, die maßgeblich ist. Großbritannien und Irland behandeln den Gratisweg als einen zulässigen Weg neben Geschicklichkeit oder geringwertigen Preisen (Stand: Mitte 2026).
Kann man Cashback europaweit auf Bankkonten auszahlen?
In den meisten Märkten ja. Cashback ist eine Kaufrückerstattung ohne zufällig gezogenen Gewinner, also ein Verkaufsrabatt und kein Glücksspiel, und damit breit zulässig. Die praktische Grenze ist die Zahlungsschiene: Bankauszahlungen laufen über den SEPA-Raum, der Mitte 2026 die EU umfasst plus Großbritannien und die Schweiz, mit Serbien operativ seit Mai 2026 und Albanien, Moldau, Montenegro und Nordmazedonien in den Verfahren aufgenommen; die Schiene bestätigen wir je Markt vor der ersten Auszahlung. Nur Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Ukraine und die Türkei liegen außerhalb SEPA, dort werden eine alternative Schiene oder Gutscheine genutzt (Stand: Mitte 2026).
In welchen europäischen Märkten sind Barpreise bei Gewinnspielen nicht erlaubt?
Einige Märkte verlangen Sachpreise bei Ziehungen mit zufällig gezogenen Gewinnern: Kroatien, wo der Preisfonds aus Waren oder Dienstleistungen besteht, Island und Italien, wo Preise nicht in Geld sein dürfen, und die Türkei, wo Bargeld dem Staatsmonopol vorbehalten ist und Preise daher Waren, Dienstleistungen oder Gutscheine sein müssen. Das betrifft per Zufall gewonnene Preise, nicht Cashback, das eine garantierte Rückerstattung ist (Stand: Mitte 2026).
Braucht ein Gewinnspiel in der EU eine Genehmigung?
Das hängt vom Markt und der Mechanik ab. Viele Märkte brauchen für eine kaufgebundene Ziehung keine Genehmigung, etwa Deutschland, Frankreich, Spanien und Finnland. Andere verlangen eine Genehmigung oder Anmeldung, insbesondere Polen mit einer Genehmigung der Steuerverwaltung, Italien mit Ministeriums-Anmeldung plus Bankgarantie und Notar, sowie Kroatien, Malta und Nordmazedonien. Eine Geschicklichkeits-Mechanik vermeidet die Lizenzpflicht oft ganz (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Großbritannien eine Genehmigung?
Nein. Ein Kauf zum Normalpreis, ein Gratis-Teilnahmeweg oder ein echtes Geschicklichkeitselement hält eine Promotion außerhalb der Erlaubnispflicht des Gambling Act 2005; eine Zufalls-Ziehung mit bezahlter Teilnahme wäre eine illegale Lotterie. Promotions folgen dem CAP Code mit veröffentlichten Bedingungen und klarer Werbekennzeichnung, und Gewinne sind für Privatpersonen in der Regel steuerfrei (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Irland eine Lizenz?
Werbegewinnspiele sind zulässig. Oberhalb bestimmter Preiswerte gelten zusätzliche Anforderungen aus dem Glücksspielrecht. Die maßgeblichen Schwellen lassen wir vor jeder Kampagne von den zugelassenen Anwälten unseres Netzwerks bestätigen (Stand: Mitte 2026).
Sind kaufgebundene Gewinnspiele in den Niederlanden erlaubt?
Zulässig nach dem Verhaltenskodex für Werbegewinnspiele, bis 100.000 Euro Gesamtpreiswert. Die kaufgebundene Teilnahme ist ausdrücklich erlaubt; verboten sind ein Teilnahmeentgelt und ein Preisaufschlag, das Produkt mit Gewinnspiel darf also nicht mehr kosten als dasselbe ohne, und die Kommunikationskosten liegen bei höchstens 0,45 Euro je Teilnahme (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Schweden einen Gratis-Teilnahmeweg?
Nicht zwingend. Nach einer Stellungnahme der Spelinspektionen von April 2025 ist eine kaufgebundene Ziehung lizenzfrei, wenn der Kaufpreis durch die Ziehung nicht beeinflusst wird und die Aktion eine zeitlich begrenzte Werbemaßnahme ist. Unmöglich bleibt eine Ziehung mit echtem Einsatz: Lotterielizenzen sind gemeinnützigen Zwecken vorbehalten, ein Unternehmen bekommt keine. Das hält eine Promotion zulässig (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in der Schweiz einen Gratis-Teilnahmeweg?
Nein, nicht zwingend. Seit 2019 sind kurzzeitige Verkaufsförderungsspiele vom Geldspielgesetz ausgenommen (Art. 1 Abs. 2 lit. d BGS), wenn die Teilnahme nur über einen Kauf zu marktüblichen Preisen erfolgt und die Aktion kurz ist; kein Gratisweg und keine Bewilligung nötig. Das Lauterkeitsrecht bleibt zu beachten (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Österreich einen Gratis-Teilnahmeweg?
Nein. Der normale Kaufpreis ist kein Einsatz, eine kaufgebundene Ziehung ist also ohne Gratisweg zulässig. Zum Glücksspiel wird es erst, wenn die Teilnahme extra kostet oder über Mehrwertnummern läuft. Die Abgabe von 5 Prozent nach § 58 Abs. 3 GSpG trifft Gewinnspiele ohne Einsatz, und dazu zählt die kaufgebundene Ziehung; nichts fällt an, solange die Abgabe selbst unter 500 Euro im Jahr bleibt (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Polen eine Genehmigung?
Kaufgebundene Glücks-Ziehungen sind in Polen als Promotions-Lotterien reguliert und brauchen eine Genehmigung der regionalen Steuerverwaltung; Geschicklichkeitsmechaniken oder ein echter Gratis-Teilnahmeweg halten eine Promotion außerhalb der Lizenzpflicht. Unlizenzierte Lotterien riskieren empfindliche Strafen (Stand: Mitte 2026).
Ist in Frankreich ein Gratis-Teilnahmeweg Pflicht?
Nein. Kaufgebundene Gewinnspiele (jeux-concours) sind in Frankreich ohne Gratis-Teilnahmeweg zulässig; die Pflicht wurde 2014 abgeschafft. Verboten bleibt eine Lotterie mit bezahlter Teilnahme im glücksspielrechtlichen Sinne. Promotions dürfen keine unlautere Geschäftspraktik sein, neben DGCCRF-, CNIL- und ARPP-Pflichten (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Spanien eine Lizenz?
Nein. Werbliche Gewinnspiele sind vom spanischen Lizenzregime ausgenommen, ohne Lizenz oder Vorab-Meldung an die DGOJ. Der Veranstalter schuldet stattdessen eine Glücksspiel-Aktivitätssteuer auf den Marktwert der Preise, und höherwertige Gewinne tragen Quellensteuer (Stand: Mitte 2026).
Was verlangt Italien für ein Gewinnspiel?
Unter DPR 430/2001 werden Gewinnspiele in Italien vor dem Launch beim Ministerium angemeldet, eine Bankgarantie über den vollen Preiswert wird hinterlegt, und die Ziehung findet in Italien vor einem Notar oder Handelskammer-Beamten statt. Barpreise sind verboten, und ausländische Veranstalter arbeiten über einen lokal mandatierten Vertreter (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Deutschland eine Genehmigung?
Nein. Deutschland verlangt für Gewinnspiele weder Genehmigung noch Registrierung noch Notar, und kaufgebundene Gewinnspiele sind erlaubt, unter der Transparenzpflicht des § 6 Abs. 1 Nr. 4 DDG und den Lauterkeitsregeln des UWG. Das Risiko kommt nach dem Launch als Wettbewerber-Abmahnungen, der Schutz sind präzise Teilnahmebedingungen, saubere Einwilligungen und dokumentierte Ziehungen (Stand: Mitte 2026).
Welches Mindestalter gilt für Gewinnspiele in Europa?
Wir setzen in allen 41 Märkten 18 Jahre an. Mehrere Märkte kennen für Werbegewinnspiele kein gesetzliches Mindestalter, einige würden 16 akzeptieren, und in mehreren wirkt die Altersgrenze des Glücksspielgesetzes gar nicht auf Werbegewinnspiele durch. Ein einheitliches Alter nimmt die Frage nach der Zustimmung der Eltern heraus, hält die Marketing-Einwilligung DSGVO-sauber und hält Abstand zu den gesonderten Regeln für Werbung gegenüber Kindern (Stand: Mitte 2026).
In welcher Sprache müssen die Teilnahmebedingungen stehen?
In der Sprache des Marktes, in dem die Aktion läuft. In Estland und Rumänien ist das eine Vorgabe und nicht Geschmackssache; anderswo ist es Marktpraxis, die wir vor Ort bestätigen. Zwei Märkte brauchen mehr als eine Sprache: In Belgien richtet sich die Sprache nach dem Sprachgebiet, also Niederländisch in Flandern, Französisch in Wallonien und beides in Brüssel; für die Schweiz liefern wir Deutsch und Französisch als Standard, dazu Italienisch für das Tessin (Stand: Mitte 2026).
Hinweis: Diese Seite ist eine allgemeine Orientierung, zuletzt im August 2026 gegen Primärquellen geprüft, und keine Rechtsberatung. Regeln, Schwellenwerte und Vollzugspraxis ändern sich, und mehrere Werte auf dieser Seite werden jährlich neu angepasst. Competence Alliance ist keine Rechtsanwaltskanzlei; kampagnenbezogene Rechtsberatung erbringen die unabhängigen, zugelassenen Rechtsanwälte und Kanzleien unseres koordinierten Partnernetzwerks, deren Prüfung der konkreten Mechanik jedem Launch vorausgeht.
Die weiteren 13 Märkte, die wir abdecken
Die Märkte oben zeigen die Bandbreite im Detail. Hier die übrigen Märkte auf einen Blick, überblicksartig zusammengefasst. Wie alle Angaben auf dieser Seite: ohne Gewähr. Die konkrete Mechanik wird vor jedem Launch durch das zugelassene Anwaltsnetzwerk geprüft.
| Markt | Regelart (Überblick) |
|---|---|
| Albanien | Werbe-Gewinnspiele sind ausdrücklich geregelt und mit einer Autorisierung der Glücksspielaufsicht zulässig; die Behörde wird 20 Tage vor der Ziehung informiert und nimmt daran teil |
| Bosnien-Herzegowina | Getrennte Genehmigung in der Föderation und in der Republika Srpska, mit unterschiedlichen Abgaben von 6 % und 10 % des Preisfonds; der Brcko-Distrikt nimmt Gewinnspiele von seinem Glücksspielgesetz aus |
| Griechenland | Keine Lizenz: ein einsatzfreies Gewinnspiel liegt außerhalb des Glücksspielrechts. Teilnahmebedingungen auf Griechisch; die notarielle Beurkundung ist Marktpraxis, keine Pflicht. Preise tragen 20 % Steuer nach einem Freibetrag von 1.000 € je Preisgegenstand, erklärt vom Veranstalter. Sprach- und Notarpraxis klären wir vor Ort |
| Island | Kaufbonus-, Werbe-, Wissens- und Schätzlotterien laufen ohne Lizenz, solange Teilnahme oder Antworteinsendung nicht mehr als das Dreifache der tatsächlichen Kosten kosten; Preise dürfen kein Bargeld sein |
| Kosovo | Glücksspiel ist seit 2019 verboten, und auch die staatliche Lotterie hat den Betrieb eingestellt; das Gesetz hat den Lizenzrahmen aufgehoben, es gibt also keine Behörde mehr, die ein Gewinnspiel genehmigen könnte. Eine Definition des Glücksspiels und eine Aussage zu einsatzfreien Aktionen enthält es nicht, die Lage ist ungeklärt, und wir gestalten deshalb ohne Zufall |
| Liechtenstein | Verkaufsförderungsspiele stehen unter dem UWG, nicht unter dem Geldspielgesetz, und der Kauf zu einem marktgerechten Preis ist ausdrücklich Teil der Definition; das Gesetz verlangt acht Pflichtangaben in der Werbung |
| Luxemburg | Die Ausnahme für Werbespiele verweist noch auf ein 2016 aufgehobenes Gesetz, ein im Januar 2026 eingebrachter Entwurf soll die tote Verweisung streichen. Das Verbot knüpft an einen finanziellen Einsatz an, und ob ein Kauf zum Normalpreis dazu zählt, ist ungeklärt; Aktionen laufen deshalb mit Gratisweg und einem vom huissier de justice beglaubigten Reglement |
| Moldau | Lotterien und Wetten sind Staatsmonopol; eine Aktion muss als Werbekampagne im Sinne des Steuerkodex einzuordnen sein, dann ohne Genehmigung und mit 12 % Steuer über dem persönlichen Freibetrag, 2026 29.700 MDL |
| Montenegro | Gewinnspiele sind im Glücksspielgesetz geregelt und brauchen die Zustimmung der Behörde, die Veröffentlichung der Regeln in einer Tageszeitung und 5 % des Preisfonds an den Staatshaushalt |
| Nordmazedonien | Genehmigung des Finanzministeriums mindestens 30 Tage vorher, dazu 18 % des Preisfonds vor dem Start; das Gesetz von 2026, in Kraft seit Juli, erfasst auch Giveaways in sozialen Medien; Durchführungsvorschriften stehen noch aus |
| Türkei | Genehmigung von Milli Piyango, Sicherheit von 110 % des Preiswerts, eine Genehmigungsgebühr von 15 % dieses Werts und 30 % bei eingeführten Preisen, Antrag mindestens 15 Tage vorher, notarielle Ziehung, nur Sachpreise und 20 % Verkehrsteuer |
| Ukraine | Eine einsatzfreie Werbeaktion liegt außerhalb von Glücksspiel- und Lotterierecht, die Preise sind beim Gewinner aber steuerpflichtiges Einkommen, und der Veranstalter behält vor der Übergabe ein; Kriegskontext, lokal klären |
| Zypern | Das Lotteriegesetz verbietet Lotterien und beschränkt Preiswettbewerbe gesondert; Ausnahmen gibt es nur für staatliche, kleine gemeinnützige und private Lotterien, keine davon für Werbegewinnspiele. In der Praxis entscheidet das Entgelt: Ein Gewinnspiel, für das Teilnehmer zahlen, gilt eher als verbotene Lotterie, ein Gratis-Gewinnspiel ist weitgehend unreguliert |
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Case Studies →
Mechanik, Märkte und was tatsächlich passiert ist – Kampagne für Kampagne.
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